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Infos zum Projekt Repowering in Dautenheim
 




Mehr Wirtschaftlichkeit mit neuem Anlagentyp
Seit 13 Jahren produzierte der Windpark Dautenheim Strom. Drei Fuhrländer FL 1000 mit jeweils 1 Megawatt Leistung waren hier bisher im Einsatz, betrieben von unserer Beteiligungsgesellschaft BürgerWIND GmbH und Co. Windpark Dautenheim KG. Anfang 2014 wurde „repowert“: Dieser Begriff bezeichnet den Austausch von Altanlagen durch neue, leistungsfähigere Windräder. Die drei Fuhrländer-Anlagen wurden im Lauf des ersten Halbjahres 2014 durch ebenfalls drei brandneue Enercon E-101 mit jeweils 3 Megawatt Leistung ersetzt.

Die bestehende BürgerWIND-Gesellschaft in Dautenheim betreibt nun statt der drei bisherigen 1-Megawatt-Anlagen eine der neuen Enercon E-101 mit 3 Megawatt Leistung. Dabei soll jede einzelne neue Anlage etwa 40 Prozent mehr Strom erzeugen als bisher der gesamte Windpark - obwohl die Nennleistung mit 3 Megawatt gleich ist. Die größere Nabenhöhe von 135 Metern sowie das modernere Rotorblattprofil und die ausgefeilte Steuerungstechnik machen es möglich.
Die anderen beiden Neuanlagen wurden von den neu gegründeten Beteiligungsgesellschaften BürgerWIND Dautenheim Mitte GmbH & Co. KG sowie BürgerWIND Dautenheim Süd GmbH & Co. KG übernommen.




Der neue Windpark Dautenheim

Am 11. Juni 2014 hat die erste neue Anlage ihren Betrieb aufgenommen (siehe Bildgalerie „Aufbau“, die letzten zwei Bilder). Es handelt sich dabei um die Anlage am Standort Dautenheim-Mitte. Am Mittwoch, dem 25. Juni 2014 ging auch die Anlage am Standort Nord ans Netz. Dies ist die WKA, die von der „Altgesellschaft“ BürgerWIND GmbH & Co. Windpark Dautenheim KG betrieben wird. Am Nachmittag des 26. Juni kam schließlich die Anlage „Süd“ hinzu.

Während der Bauphase waren zunächst die drei Altanlagen parallel zur Baustelle weiterbetrieben worden. Die neuen Enercon E-101 entstanden in deren direkter Nachbarschaft. Schließlich begann mit der Abschaltung der alten Anlage 2 am 10. Januar 2014 die Repoweringphase. Schrittweise wurden alle Fuhrländer FL 1000 abgebaut. Am Beginn des zweiten Quartals wurde die letzte Fuhrländer abgeschaltet - bis zur Inbetriebnahme der ersten neuen Enercon am 11. Juni erzeugte der Windpark vorübergehend also keinen Strom. Nach Inbetriebnahme aller neuen Anlagen ist der Windpark nun wieder im Vollbetrieb!

Impressionen vom Aufbau der neuen Enercon E-101

Ausheben der Baugrube. Errichtung der Fundamentbewehrung aus Stahl. Das Fundament ist fertig eingeschalt und zum Einbringen des Betons bereit. Das fertig gegossene Fundament nach Abbau der Verschalung. Die äußeren Bereiche des Fundamentes sind mit Schotter abgedeckt. Auf dem noch sichtbaren inneren Ring wird anschließend der Turm aufgesetzt. Schwertransporter mit Segmenten des Betonturms auf dem Weg zur Baustelle. Aufgrund der starken Steigung in den umgebenden Weinbergen können die Schwerlasttransporter die Baustelle oft nur mit einer vorgespannten Zughilfe erreichen. Blick auf die Baustelle: Unmittelbar neben der bisherigen Fuhrländer FL 1000 beginnt der Turmbau für die neue Enercon E-101. Wiederum ein Blick auf die Baustelle - einige Tage später ist der Turm bereits gewachsen und besitzt hier eine Höhe von gut 20 Metern. Die Baustelle von der Gondel einer nahestehenden Windenergieanlage aus etwa 140 Meter Höhe gesehen. Nach der Weihnachtspause wurden am 6. Januar die Arbeiten an der Enercon-Anlage wieder aufgenommen. Hier ein Blick aus der Gondel der unmittelbar benachbarten Fuhrländer FL-1000. Die Vormontage der Turmringe erfolgt am Boden. Je nach Durchmesser bestehen sie aus zwei oder drei Segmenten. Die einzelnen Betonringe werden nacheinander auf den Turm gesetzt. Das obere Drittel des Turms besteht aus Stahlrohren. Hier wird ein Segment für den Hub vorbereitet. Ein Stahlrohr-Segment wird vom Hauptkran gezogen... ...und in Präzisionsarbeit in die korrekte Montageposition gebracht. Parallel zu den Bauarbeiten im Windpark entsteht auch die Netzanschlusstrasse, die den Strom aus dem Windpark... ...per Erdkabel entlang von Wegen und Straßen... ...bis zum Netzübergabepunkt in einem Umspannwerk des regionalen Netzbetreibers e.rp transportiert. Blick in die offene Gondel der Enercon E-101. Der Vergleich zwischen dem Maschinenhaus und einem normalen VW Golf veranschaulicht eindrucksvoll die Dimensionen der Windkraftanlage. Auch der Turmfuß lässt Großes klein wirken: Rechts im Bild stehen völlig normal dimensionierte Transportcontainer. Auch in der Bildmitte handelt es sich nicht - wie man auf den ersten Blick glauben könnte - um einen orangen Tretmülleimer, sondern um einen Baustellencontainer in üblicher Größe. Die Rotorblätter treffen auf der Baustelle ein: jedes Blatt ist rund 50 Meter lang, der Transport eine logistische Herausforderung. Die Gondel ist auf dem Turm montiert, nun wird der Stator (Außenring des Generators) eingepasst. In den Stator wird nun der innere Ring des Generators eingesetzt. Auf der Außenseite sind dunkelgrau die Pole der Elektromagnete zu sehen. Nun ist auch die Nabe montiert und der Anbau der Rotorblätter kann beginnen. Im Hintergrund: der Turm einer weiteren der drei entstehenden Enercon E-101. Die fertige Maschinengondel aus der Nähe. Die Rotorblätter werden zur Montage vorbereitet. Zunächst wird das Blattprofil auf der Baustelle durch Anbauteile ergänzt. Im Werk vormontiert wäre das Blatt in seiner vollen Breite intransportabel. Das Heben des Blattes wird vorbereitet: Es wird aus den Haltegestellen gelöst, hier an der Blattwurzel. Etwa in der Blattmitte wird das Blatt an den Kran gehängt. Es wird an diesem einzelnen, genau austarierten Punkt angehoben. An Wurzel und Blattspitze kann es durch Seile von der Bodenmannschaft in der richtigen Position gehalten werden. Sämtliche Kranarbeiten sind auf relativ ruhiges Wetter angewiesen. Insbesondere die Rotorblätter bieten dem Wind erhebliche Angriffsfläche bei relativ geringem Gewicht. Das Einpassen der Blattwurzeln mit ihren zahlreichen Gewindestangen ist für Kranführer und Montageteam wieder Millimeterarbeit. 24. April 2014: die mittlere der drei neuen E-101 ist als erste fertiggestellt. An der nördlichen Anlage im Vordergrund warten bereits die Gondelteile auf die Montage, an der südlichen Anlage im Hintergrund wird noch am Turm gearbeitet. Nochmals dahinter beginnt gerade der Abbau der letzten Fuhrländer FL 1000. Ein beeindruckender Anblick. 4. Juni 2014: Inzwischen sind alle drei Enercon-Anlagen fertig montiert und alle Fuhrländer abgebaut. Im Lauf des Juni soll nun die Inbetriebnahme erfolgen. 11. Juni 2014: Mit der Anlage „Dautenheim Mitte“ hat die erste der neuen E-101 ihren Betrieb aufgenommen - der Screenshot der Anlagensteuerung vom nächsten Morgen zeigt genau 12,3 Betriebsstunden an. Natürlich ist die Drehbewegung des Rotors auf diesem Foto nicht zu erkennen. Die Stellung der Rotorblätter verrät aber: Dautenheim Mitte, die Anlage rechts im Bild, ist in Betrieb. Die Anlage Dautenheim Nord (links) hingegen befindet sich noch in der Inbetriebnahmephase und hat ihre Blätter aus dem Wind gedreht. jquery lightbox pluginsby VisualLightBox.com v5.9


Bilder vom Abbau der bisherigen drei Fuhrländer FL 1000

Die drei bisherigen Fuhrländer FL 1000 zu Beginn der Bauarbeiten. 10. Januar 2014: der Abschied von den alten FL 1000 beginnt. Hier die letzte Statusmeldung von Anlage 2, die nach 20.080.588 produzierten Kilowattstunden Strom als erste der drei Anlagen abgeschaltet wurde. Der Abbau der Fuhrländer FL 1000 startet. Der Rotorstern wird in einem Stück von der Maschinengondel abgenommen. Auch beim Abbau einer Anlage sind präzises Arbeiten und ruhiges Wetter gefragt. Der Rotorstern wird zunächst vom Hauptkran abgesenkt, ... ...durch den Einsatz eines zweiten Kranes in der Luft in eine waagerechte Position gebracht und anschließend flach abgelegt. Erst auf dem Boden wird er in seine Einzelteile zerlegt. Abbau des Maschinenhauses. Auch dieses kann - anders als bei den den neuen Anlagen - noch in einem Stück vom Kran abgehoben werden. Am Rande der Baustelle wird die erste demontierte Fuhrländer ordentlich abgelegt und wartet auf ihren Abtransport zur Aufarbeitung. Das Foto wurde aus der Gondel einer noch stehenden Fuhrländer-Anlage geschossen. Am Ende bleibt nur das Fundament übrig... ...das anschließend mit schwerem Gerät abgerissen und aus dem Boden entfernt wird. Es ist damit eines der wenigen Teile der Altanlagen, das nicht wiederverwertet wird. Die Fuhrländer selbst sollen als Gebrauchtanlagen verkauft werden. jquery lightbox pluginsby VisualLightBox.com v5.9